United by Difference

Teams zusammenstellen und weiterentwickeln
mit dem persolog® Persönlichkeits-Modell

In einem Team eines Kundenunternehmens las ich kürzlich auf einem T-Shirt die Aufschrift „United by Difference.“ Aber welche Rolle spielt Diversität in einem Team? Warum performt das eine Teams besser als das andere? Warum stellt sich bei manchen Teams ein gemeinsamer Flow ein und bei anderen nicht? Welche Aspekte sind bei allen Teams wichtig für eine erfolgreiche Arbeit? Das Team hat genau die Fähigkeiten und Eigenschaften, die es braucht, um aufgaben- und situationsgerecht zu agieren. Klingt einfach, dennoch muss hierfür einiges beachtet werden – idealerweise bereits bei der Zusammenstellung des Teams.

Teams bestehen aus unterschiedlichen Persönlichkeiten
 

Teams bestehen aus Menschen mit unterschiedlichen Eigenschaften, aus Persönlichkeiten mit individuellen Talenten, Stärken und Schwächen. Während dem einen das Herstellen und das Halten von Ordnung leichtfällt, kreiert ein anderer mit großer Freude neue Ideen, der Dritte entwickelt aus den Ideen anderer erfolgreich fertige Produkte.

Diese Erkenntnis ist nicht neu, dennoch ist die optimale Zusammenstellung eines Teams noch immer eine Herausforderung für viele Verantwortliche. Wesentlich ist, die erforderlichen Fähigkeiten in der richtigen Mischung passend zum Auftrag zu kombinieren. Folgende Fragen sollten daher bei der Zusammenstellung eines Teams beantwortet werden:

1. Was genau umfasst das Aufgabenpaket?
2. Welcher fachlichen Kompetenzen bedarf es zu dessen Erfüllung?
3. Welche persönlichen bzw. sozialen Kompetenzen sind dazu erforderlich?
4. Sind Personen mit diesen Kompetenzen identifizierbar?
5. Können diese für das Team eingesetzt werden?

PERSÖNLICHE UND SOZIALE EIGENSCHAFTEN SIND WICHTIG.
 

Bedauerlicherweise stehen im betrieblichen Alltag fast immer die Punkte 1., 2., und 5. im Fokus. Allein diese Fragen erfordern häufig bereits einen großen Aufwand. Sind dann beispielsweise drei fachlich kompetente Ingenieure verfügbar, tritt die Analyse persönlicher oder sozialer Eigenschaften schnell in den Hintergrund. Es spielt dann keine große Rolle mehr, ob es den Teammitgliedern z.B. an einer Prise Dominanz oder Einfühlungsvermögen fehlt, weil die Verfügbarkeit alternativlos erscheint.

Obgleich es dem Team ohne diese Eigenschaften schwerfallen könnte, eine Idee konsequent nach vorne zu bringen oder einem reklamierenden Kunden mit Verständnis zu begegnen, was wiederrum wesentlichen Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg haben kann.

DAS PERSOLOG® PERSÖNLICHKEITS-MODELL: STÄRKEN UND SITUATION ZUSAMME
 

Um Fähigkeiten und Potenziale von Mitarbeitern überhaupt berücksichtigen zu können, müssen diese erst einmal ermittelt werden. Unterstützen kann diesen Prozess eine professionell angeleitete Persönlichkeitsanalyse. Zwar sind vielen Führungskräften ein oder zwei dieser Analyseinstrumente bekannt, doch häufig werden sie nicht passend angewendet.

Als Berater sind wir mit verschiedenen Persönlichkeitsprofilen und deren Erhebungsverfahren vertraut. Bewährt hat sich der Einsatz des in der Personalentwicklung beliebten persolog® Persönlichkeits-Modells, das eine Weiterentwicklung des DISG-Modells darstellt und für dessen Verwendung alle Berater der PTA zertifiziert sind. Grundlage ist ebenfalls die Einteilung in vier Verhaltensausprägungen oder Persönlichkeitstypen: Dominant, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft. Jeder Mensch vereint dabei Anteile aller Typen in unterschiedlich starken Ausprägungen. Das Modell geht davon aus, dass in einem erfolgreichen Team Anteile aller Persönlichkeitstypen benötigt werden, je nach Setting in unterschiedlichen Ausprägungen.

Das persolog® Persönlichkeits-Modell erteilt ebenfalls Auskunft über die Eigenschaften, Stärken und Schwächen der einzelnen Verhaltensdimensionen in den jeweiligen Situationen. In Kombination mit einer hohen Beratungskom-petenz entstehen so in kurzer Zeit aussagekräftige Mitarbeiterprofile. Idealerweise liegen diese bereits vor der Teamzusammenstellung vor, so dass die Informationen in die Entscheidungen einfließen können.

KONSTANTE IM STETIGEN WANDEL
 

Aber auch für bestehende Teams ist der Einsatz des persolog® Persönlichkeits-Modells wertvoll und kann Basis für verschiedenen Teamentwicklungsmaßnahmen sein. Es lohnt sich immer, Mitarbeitern und Führungskräften ihre Rollen im Team zu verdeutlichen sowie Stärken und Schwächen aufzudecken. So lassen sich mögliche Lücken in der Teamzusammenstellung aufspüren sowie Kom-munikation, Entscheidungsqualität und Zusammenarbeit bedeutend verbessern.

„United by Difference“ bedeutet eben, Unterschiede aktiv zu erkennen und bewusst einzusetzen und damit eine gute Grundlage für ein Team zu schaffen. Und auch wenn neben den Persönlichkeitsmerkmalen und den fachlichen Kompetenzen selbstverständlich noch systemische Fragen, Rahmenbedingungen und Gruppendynamik über Erfolg und Misserfolg eines Teams entscheiden, kann das Wissen über die verschiedenen Persönlichkeitstypen und deren Stärken und Schwächen bei der Zusammenstellung und bei der Weiterentwicklung von Teams wertvolle Impulse liefern.

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