Training mit professionellem Interaktionspartner
Verblüffend reale Trainingssituationen

"Als professioneller Interaktionspartner habe ich das Glück für einen kurzen Moment ein paar Schritte auf dem Weg meiner Gesprächspartner mitzulaufen. In der Gesprächssituation bringe ich meine Gefühle deutlich zum Ausdruck. Es ist ein unmittelbares Feedback auf sein Verhalten. Dafür ist der Andere dankbar. Das macht mich zufrieden.“ Stefan Luck.

Training mit einem Professionellen Interaktionspartner (PIP) initiiert, übt und festigt neues Verhalten. Im Sinne eines klassischen Verhaltenstrainings tritt der PIP den Teilnehmern gegenüber als emotionsstarker Gesprächspartner auf. Das garantiert ein eindrucksvolles, klares Feedback auf das eigene Verhalten und bietet die Chance, den persönlichen Entwicklungsbedarf zu erkennen.

Der PIP ist ein professioneller Schauspieler, der – im Unterschied zu einem klassischen Rollenspiel, in dem sich häufig zwei Schulungsteilnehmer gegenüber sitzen – glaubhaft und verblüffend real z. B. in die Rolle eines verärgerten oder komplizierten Kunden schlüpft. Diese Besonderheit macht das Training mit einem PIP sehr wirkungsvoll. Neue Verhaltensweisen können in sicherer Umgebung ausprobiert werden. Hier wird erfahrbar, auf welche Weise bisheriges und neues Verhalten wirkt.


Vorteile eines PIP-Trainings

Gesprächssituationen sind realistisch
Der PIP deckt mit seinem Verhalten das komplette emotionale Spektrum ab, von größtem Überschwang bis zu Wut, Trauer, Enttäuschung, Frustration und Aggression

Schwierigkeitsstufe ist wählbar
Der Teilnehmer kann vor dem Gespräch festlegen, wie stark die emotionale Reaktion des PIP ausfallen soll

Gesprächspartner verhält sich realistisch
Der PIP versetzt sich sehr konkret in die Rolle des Gesprächspartners, der für die jeweilige Trainingssituation im Vorfeld aus der Arbeitspraxis ausgewählt und beschrieben wird

Gesprächspassagen sind wiederholbar
Der Teilnehmer kann bestimmte Sequenzen „zurückspulen“ und wiederholen, um verschieden Verhaltensweisen und Argumentationsstrategien auszuprobieren

Einsatzmöglichkeiten: Herausfordernde zwischenmenschliche Situationen

Die PIP-Methode ist vielfältig einsetzbar. In allen Veränderungsprozessen, in denen Führungskräfte mit herausforderdnen Situationen konfrontiert werden oder in denen Verhaltensänderungen effektiv umgesetzt werden sollen, ist die PIP-Methode hervorragend für das praktische Üben geeignet:

  • Führungstrainings für Mitarbeitergespräche: Zielvereinbarung, Leistungsbeurteilung, Förder- und Rückkehrgespräche, Abmahnungen, Trennungsgespräche etc.
  • Einführung neuer Prozesse mit möglichem Widerstand der Beteiligten (Umstrukturierungen, Leistungsbeurteilung, Produktionssysteme etc.)
  • Trainings für Servicekräfte, Kundendienstmitarbeiter


Ablauf eines PIP-Trainings: Der Teilnehmer entscheidet

Die praktische Gesprächsübung wird durch den Teilnehmer gestaltet. Er schildert Situationen oder Personen aus seiner Arbeitsrealität und „programmiert“ damit den Professionellen Interaktionspartner, kurz PIP. Der PIP stellt sich auf die Situation ein. Besonders gute Erfolge werden erzielt, wenn das Training mit aktuellen, konkreten Fragestellungen aus dem Alltag der Teilnehmer verbunden wird.

Wie im richtigen Leben sind seine Reaktionen nicht vorhersehbar. Das wichtigste Ziel ist, dass der PIP stimmig auf das Verhalten des Teilnehmers reagiert. Dadurch wird dem Teilnehmer die Wirkung seines Verhaltens bewusst, Stärken und Entwicklungspotenzial werden sichtbar, Selbstreflexion wird angeregt. Die individuellen Themen, die sich aus der Übung mit dem PIP ergeben, kann der Trainer oder Coach dann vertiefen. Der Teilnehmer entscheidet, wie er die Gesprächsituation gestaltet, welche Atmosphäre und Begegnung entstehen soll. Jedes Gespräch ist ein Unikat.

Der Teilnehmer kann jederzeit die „Stopp-Taste“ drücken. Unterbricht er die Übung, kann die Situation in Anlehnung an die kollegiale Beratung von der Gruppe diskutiert werden. Der PIP „spult“ ein kleines Stück zurück, der Teilnehmer probiert neue Verhaltensweisen aus, bis eine sichere Argumentation oder die gewünschte Reaktion erfolgt. Der Trainer bespricht in der Feedback-Runde die Entwicklungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund der persönlichen Stärken.

 

Film zur PIP-Methode

Beiträge im Blog

Kundenfeedback


"Dieser Sparringspartner war für mich ein Highlight. Man konnte verschiedene Bandbreiten der Reaktion ausprobieren!“

"Ich versehe jetzt, warum mein Gesprächspartner in bestimmten Situationen verärgert reagiert."

"Kompliment! Ich dachte, ich sitze meinem eigenen Mitarbeiter gegenüber."

"Das Beste war, dass ich schwierige Passagen so oft wiederholen konnte, bis ich  mich sicher gefühlt habe."